Brannenburger Kirchenkonzerte

Das erste "Brannenburger Kirchenkonzert" fand im Februar 1999 statt. Der Münchner Organist Wolfgang Zoubek gestaltete damals ein Benefizkonzert zu Gunsten der neuen Orgel in Raubling. Seither organisiert Heidi Ilgenfritz Jahr für Jahr eine äußerst abwechslungsreiche Konzertreihe in der Michaelskirche Brannenburg, bei der jeder etwas finden kann, das ihn anspricht, denn es gibt keine stilistischen oder inhaltlichen Beschränkungen bei der Programmgestaltung.

Die Interpretinnen und Interpreten kommen häufig aus dem näheren Umkreis, gelegentlich aber auch von weit her, um sich in den unterschiedlichsten Besetzungen dem Publikum zu präsentieren. Bekannte Musiker wie die klassischen Pianisten Benjamin Moser und Christoph Declara, der Saxophonist Mulo Francel und der Jazz-Pianist Chris Gall haben in dieser Reihe konzertiert. Daneben stehen immer wieder regionale Künstler wie das Münchener Flötenensemble, Rebekka Höpfner (Orgel) oder das Chiemgauer Saitenensemble auf unserer Bühne. Auch weitgereiste Künstler, wie das Rostocker Nonett und Prof. Gerald Kraxberger (Klarinette) von der Bruckner Uni in Linz sind regelmäßig hier zu Gast.

Viele der Künstlerinnen und Künstler kommen gerne immer wieder. Das macht deutlich, dass die Atmosphäre unserer Konzerte den Ausübenden gefällt und das wiederum lässt die Freude an der Musik aufs Publikum überspringen.

Die Konzerte dauern in der Regel eine bis eineinhalb Stunden und haben keine Pause. Der Eintritt zu den Konzerten ist grundsätzlich frei, um einen Beitrag für die Musikerinnen und Musiker wird aber gebeten

Die nächsten Konzerte:

 

Bachleitner, Cohen, Berk
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Matters oft he Heart – Barocke Liebes- und Lieblingsstücke
16. August, 19.00 Uhr
Ein Sommerabend in London. Nymphen und Schäfer, Liebende und Träumende begegnen sich in Musik voller Charme, Witz und Leidenschaft. Zwischen Theaterbühne und Gartenlaube, Melancholie und Glück erklingen Lieder und Duette von Purcell, Händel, Pepusch und ihren Zeitgenossen. Sopran, Mezzosopran und Continuo folgen den Irrwegen des Herzens durch das barocke London: Es wird geflirtet, geschmachtet, geträumt und gelitten – und gelegentlich auch ein wenig über die Liebe gelacht. Eine musikalische Reise voller Lieblings- und Liebesstücke mit Shira Miriam Cohen (Sopran), Anna Bachleitner (Mezzosopran) und Jonathan Berk (Orgel Basso Continuo) 

 

Christoph Steiner-Heinlein
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Christoph Steiner-Heinlein

Cello in Concert – Tanz der Zeit“
19. September, 19.00 Uhr
ein Cello-Recital mit Christoph Steiner-Heinlein. 

„Die Idee, eine Jazz-Suite für Cello solo zu schreiben, entstand bei der Vorstellung, wie es klingen würde, wenn Barockmeister wie Bach in der heutigen Zeit leben und eine Tanz-Suite schreiben würden. Wahrscheinlich würden bestimmte Konventionen der traditionellen Form beibehalten, etwa das Prelude, um die Tonart festzulegen, oder der Wechsel von langsamen und schnellen Sätzen. Aber einiges wäre heute sicherlich anders, die Harmonik komplexer und nicht durchgehend tonal, bestimmte Modetänze wie Gigue oder Bourré würden im Suitenmodell durch lateinamerikanische oder Jazz-Standards ersetzt.“ 

Dieser Vision des italienischen Komponisten Lucio Franco Amanti folgend stellt das Konzertprogramm die genannten Sätze seiner Jazz-Suite unmittelbar den jeweiligen barocken Tanzpendants aus Bachs dritter Cello gegenüber. Auch diese sprüht in jedem Satz vor Kraft und Lebensfreude und begeistert mit ihrer energischen Tonart C-Dur. Gerahmt wird die Zeitreise der Tänze mit drei sehr unterschiedlichen und dennoch tänzerischen Werken. 

 

Sabine Loredo Silva
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"Frau Musica singt – Musik zur Lutherzeit"
11. Oktober, 19.00 Uhr
„Frau Musica singt – Musik zur Lutherzeit“, so lautet der Titel des Programms  mit Liedern aus dem deutsch-sprachigen- und italienischem Raum. Nicht nur geistliches Liedgut, sondern auch Liebeslieder und Romanzen werden erklingen. Die Musiker verbinden Musik der Reformationszeit mit dem Augustinermönch und Theologieprofessor Martin Luther (1483-1546), der gleichzeitig der Initiator der Reformation ist. Luthers Idee, dass die Glaubensgemeinde aktiv am Gottesdienst teilnehmen solle, führte zu einem umfangreichen Choralrepertoire in deutscher Sprache. Dieses ursprünglich einstimmige Repertoire wurde rasch von Komponisten entdeckt und mehrstimmig vertont, so z.B. in Johann Walters „Geystliches Gesank Buchleyn“ (Wittenberg 1524). Das Programm umfasst Musik der Zeitgenossen Martin Luthers, wie z.B. Ludwig Senfl, Hans Neusidlgespielt hat, um nur einige zu nennen. Das Duo Sabine Loredo Silva (Gesang) und Oleg Chukhlieb (Laute) untermalen ihr Programm mit passenden Texten und Gedichten

 

Amabile
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„Eingeladen zum Fest – 30 Jahre Amabile“
25. Oktober, 17.00 Uhr

30 JAHRE AMABILE – EIN GRUND ZU DANKEN! 

Wir sind sehr dankbar, dass wir „Amabiles“ nach 30 Jahren immer noch so viel Freude am gemeinsamen Musizieren haben. Wir durften 31 Erstkommunionen, zahlreiche Gottesdienste, Hochzeiten, Weltgebetstage, ein Singspiel, Offene Singen, Benefizveranstaltungen und Abende mit internationalen Volkstänzen gestalten. Das möchten wir feiern! Wir laden alle Generationen (Jung & Junggebliebene) herzlich zu unserem Jubiläum am 25. Oktober um 17 Uhr ein. Freuen Sie sich auf einen musikalischen Querschnitt aus 30 Jahren.