Das erste "Brannenburger Kirchenkonzert" fand im Februar 1999 statt. Der Münchner Organist Wolfgang Zoubek gestaltete damals ein Benefizkonzert zu Gunsten der neuen Orgel in Raubling. Seither organisiert Heidi Ilgenfritz Jahr für Jahr eine äußerst abwechslungsreiche Konzertreihe in der Michaelskirche Brannenburg, bei der jeder etwas finden kann, das ihn anspricht, denn es gibt keine stilistischen oder inhaltlichen Beschränkungen bei der Programmgestaltung.
Die Interpretinnen und Interpreten kommen häufig aus dem näheren Umkreis, gelegentlich aber auch von weit her, um sich in den unterschiedlichsten Besetzungen dem Publikum zu präsentieren. Bekannte Musiker wie die klassischen Pianisten Benjamin Moser und Christoph Declara, der Saxophonist Mulo Francel und der Jazz-Pianist Chris Gall haben in dieser Reihe konzertiert. Daneben stehen immer wieder regionale Künstler wie das Münchener Flötenensemble, Rebekka Höpfner (Orgel) oder das Chiemgauer Saitenensemble auf unserer Bühne. Auch weitgereiste Künstler, wie das Rostocker Nonett und Prof. Gerald Kraxberger (Klarinette) von der Bruckner Uni in Linz sind regelmäßig hier zu Gast.
Viele der Künstlerinnen und Künstler kommen gerne immer wieder. Das macht deutlich, dass die Atmosphäre unserer Konzerte den Ausübenden gefällt und das wiederum lässt die Freude an der Musik aufs Publikum überspringen.
Die Konzerte dauern in der Regel eine bis eineinhalb Stunden und haben keine Pause. Der Eintritt zu den Konzerten ist grundsätzlich frei, um einen Beitrag für die Musikerinnen und Musiker wird aber gebeten
Die nächsten Konzerte:
"Geistliche Chorwerke durch die Zeit"
26. April, 19.00 Uhr
Audorfer Chor (Leitung Josef Hacklinger) mit Chorwerken der Renaissance, der Romantik und der Klassik sowie neuerer deutscher Kirchenmusik und englischsprachigen Gospels und Spirituals.
Der Audorfer Chor widmet sich seit bereits 40 Jahren sowohl weltlicher als auch geistlicher Chormusik. Ursprünglich mit viel Elan als Jugendchor in Oberaudorf von Hans und Rosi Berger gegründet, ist der Audorfer Chor gereift und pflegt, unter der Leitung von Josef Hacklinger, Werke unterschiedlichster Genres. Der Konzertabend führt mit der Messe „Missa Secunda“ von Hans Leo Haßler in die Kirchenmusik der Renaissance ein. Es folgen Chorwerke der Romantik und Klassik. Das Repertoire der neueren deutschen Kirchenmusik sowie englischsprachige Gospels und Spirituals runden den musikalischen Abend ab.
“Suite en trio” - Zeitbilder
17. Mai, 19.00 Uhr
Alice Guinet (Flöte), Marija Hackl (Geige) und Rebekka Höpfner(Klavier)
Kammermusik aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Mit Kammermusik für Flöte, Geige und Klavier aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Mel Bonis, Jean Francaix, Nino Rota und Dimitri Schostakowitsch wirft dieses Konzert Schlaglichter auf ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte und vier Komponisten, die mit ihren Biographien und ihrem kompositorischen Schaffen Zeitgeschichte erzählen und die in dieser aparten und seltenen Besetzung auf beste Weise mit melodischen Einfällen, rhythmischer Raffinesse, Humor und Ironie zu unterhalten wissen. Es spielen und moderieren Alice Guinet, Flöte sowie Marija Hackl, Geige und Rebekka Höpfner, Klavier.
„Viva la Sommer“
21. Juni, 19 Uhr
Eine Melodien-Reise mit dem Akkordeon Orchester Kolbermoor von West Side Story bis Viva la Vida, Leitung: Karin Nesner
Wenn sommerliche Leichtigkeit auf musikalische Ausdruckskraft trifft, erwartet die Gäste ein außergewöhnliches Konzerterlebnis: Das Akkordeon Orchester Kolbermoor lädt zu diesem besonderen Abend ein. Im Jahr 2026 ist das Akkordeon zum offiziellen Instrument des Jahres gekürt worden, und dieser Anlass wird genutzt, um das vielseitige Instrument in all seinen Facetten gebührend zu feiern. Unter der Leitung von Karin Nesner, die seit 2019 mit Leidenschaft und visionärem Geist das Ensemble führt, präsentieren die zwölf Akkordeonistinnen und Akkordeonisten ein Programm, das das Publikum auf eine klangliche Reise mitnimmt. Diese Reise ist ebenso abwechslungsreich und lebendig wie der Sommer selbst. Mit ihrem Programm möchten die Musikerinnen und Musiker zeigen, dass das Akkordeon weit mehr ist als nur ein traditionelles Instrument. Es ist modern, kraftvoll und steckt voller Überraschungen. Lassen Sie sich von der Vielseitigkeit und Ausdruckskraft des Akkordeons begeistern und erleben Sie einen Sommerabend voller Musik und Lebensfreude.
„Von Taranteln, Hüten, grünen Wiesen und Papirosn – Durch traditionelle Musik inspirierte Kunstmusik aus verschiedensten Ecken Europas“
18. Juli, 19.00 Uhr
mit dem Duo Epices: Maria Dorner-Hofmann – Konzertblockflöten und Caroline Schmidt-Polex – Konzertharfe
Schon seit über 20 Jahren spielen die Blockflötistin Maria Dorner-Hofmann und die Harfenistin Caroline Schmidt-Polex zusammen. Die beiden Eggenfeldenerinnen haben gemeinsam an der Universität Mozarteum studiert und waren seither immer auf der Suche nach spannender Literatur für ihre seltene Besetzung. „Von Taranteln, Hüten, grünen Wiesen und Papirosn – Durch traditionelle Musik inspirierte Kunstmusik aus verschiedensten Ecken Europas“ ist der Titel der musikalischen Reise, in der sich der musikantische Schwung und die Schönheit einfacher Melodien der Volksmusik mit höchster spieltechnischer Virtuosität verbinden. Dementsprechend stehen auf dem Programm Ohrwürmer wie die Tarantella italiana, Variationen über eine alpenländische Weise, Musik aus dem Balkan, aus Irland oder Dänemark sowie Werke von Ravel und Ibert. Ein Höhepunkt ist der Carnaval de Venise von Pièrre-Agricole Genin, der eine sehr bekannte Melodie in Variationen verarbeitet.
Matters oft he Heart – Barocke Liebes- und Lieblingsstücke
16. August, 19.00 Uhr
Anna Bachleitner (Mezzosopran) und Basso Continuo
Cello in Concert – Tanz der Zeit“
19. September, 19.00 Uhr
Christoph Steiner-Heinlein (Violoncello) spielt und kommentiert Werke u. a. von J. S. Bach und Z. Kodály
"Frau Musica singt – Musik zur Lutherzeit"
11. Oktober, 19.00 Uhr
mit Musik von Martin Luther, Heinrich Isaac, Ludwig Senfl und anderen. Sabine Loredo Silva – Gesang und Oleg Czuchlieb – Laute
„Eingeladen zum Fest – 30 Jahre Amabile“
25. Oktober, 17.00 Uhr
